Digitalisierung von Shopping-Centern - Von BIM zum Digital Twin

Fördermittelgeber: Praxispartner

Projektlaufzeit: 07/2018 bis 07/2020

Der stationäre Handel und die Handelsimmobilien stehen zunehmend unter Druck, denn die Anzahl der Online-Shops wächst, das Kaufverhalten der Konsumenten verändert sich und es gibt fortlaufend neue technologische Entwicklungen. Durch die Digitalisierung werden Angebot und Auswahl von Händlern immer vergleichbarer und das Internet steht mehr und mehr im Zentrum des Verkaufserlebnisses. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss der stationäre Handel seine Stärken mit den neuen technologischen Möglichkeiten kombinieren.

Seit dem Erlass des Bundesbauministeriums Anfang des Jahres scheint die Methode BIM beschlossene Sache zu sein. Bei Hochbauprojekten über fünf Millionen Euro soll die Methode zum Einsatz kommen. Doch auch wenn die Anwendung von BIM nun in eine erste konkrete Phase tritt, bleiben für die Bau- und Immobilienwirtschaft viele Fragen offen. Das BIM Institut der Bergischen Universität Wuppertal befasst sich bereits seit Jahren mit diesen Fragestellungen und hat bereits diverse Forschungsprojekte zum Thema BIM durchgeführt.

Bisher wurde im Rahmen von Voruntersuchungen dieses Forschungsprojektes eine Studie zum Thema „Analyse zur Anwendung der Methode Building Information Modeling für Shopping Center“ durchgeführt. Im November 2017 wurde ein Workshop mit dem Titel „Digitalisierung in Planung, Bau und Betrieb von Shopping Centern“ durch den German Council Of Shopping-Center an der Bergischen Universität Wuppertal veranstaltet. Hierbei wurden Konzepte erarbeitet, um Forschungslücken für den Themenbereich „BIM und Shopping Center“ zu identifizieren. Zudem wurden verschiedene Arbeitspakete zusammengestellt, die während des Forschungsprojektes erarbeitet werden sollen.

 

Ziel des Lehr- und Forschungsgebietes (LuF) Baubetrieb und Bauwirtschaft der BUW ist es, die Standardisierungsbestrebungen von Bauwerksdatenmodellen in Bezug auf Prozesse und den zugehörigen Informationsfluss zwischen den Projektbeteiligten in allen Lebenszyklusphasen zu fördern. Dies wird bei gleichzeitiger Rechts- und Normkonformität dazu beitragen, Transparenz in Bezug auf die Methode BIM für die am Bau Beteiligten zu schaffen.