Die eigene Digitalisierungsstrategie finden.

Die Baubranche ist neben hoher Komplexität und stetig wachsenden Anforderungen dadurch gekennzeichnet, dass an der Projektabwicklung unterschiedliche Fachleute mit verschiedenen Aufgaben, Zielen, Fachkenntnissen und Interessen beteiligt sind. Um ein Bauprojekt also möglichst reibungslos durchführen und die Immobilie später effizient nutzen zu können, muss nicht nur ein strukturierter Informationsaustausch zwischen allen Projektbeteiligten gewährleistet sein, sondern auch die lückenlose Dokumentation des Projektes. Da sich diese Anforderungen besonders gut digital erfüllen lassen, wird die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft in hohem Maße von der Digitalisierung und der Methode des Building Information Modeling (BIM) geprägt sein. In Deutschland soll das Anwenden der Methode ab 2020 verpflichtend werden, zunächst für öffentliche Neubau- und Infrastrukturvorhaben.

Unser 3-tägiger Weiterbildungskurs soll Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft helfen, die geeignete Digitalisierungsstrategie für ihr Unternehmen zu finden. Ausgehend von den Ist-Prozessen wird aufgezeigt, welche Veränderungen sich durch die Anwendung der Methode BIM ergeben, aber auch wie und in welchen Schritten die Methode eingeführt werden kann. Rechtliche Aspekte spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Organisations- und Mitarbeiterentwicklung, die entscheidend für die reibungslose Implementierung der Methode ist. Erfahren Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben und nutzen Sie die intensiven Tage zum Austausch mit Dozenten und anderen Teilnehmern.

Das BIM-Labor an der Bergischen Universität Wuppertal ermöglicht den Teilnehmern zudem, verschiedene BIM-Werkzeuge kennenzulernen.

WB_BIM1901 // BIM Strategieentwicklung // 20.-22.03.2019

 

1. TAG

09:00-10:30 Einführung in die Methode BIM

10.45-12:15 Ist- und BIM-Sollprozesse

13:15-14:45 Strategie und Prozesse

15:00-16.30 Changemanagement

16:45-18:15 Rechtliche Aspekte

BIM als Teil der Digitalisierung // BIM-Ziele, -Anwendungen, -Anforderungen,
-Prozesse, -Werkzeuge und -Schnittstellen, -Projektabwicklungsplan

Prozesse, Prozesse, Prozesse - die Grundlage für Digitalisierung.
Wie lassen sich strategische Unternehmensziele über Prozesse umsetzen?

Ohne Menschen, die mitmachen, geht nichts.

Welche rechtlichen Aspekte müssen beachtet werden?

 

2. TAG

09:00-10:30 Digitale Werkzeuge

10.45-12:15 best practice #1

13:15-14:45 best practice #1

15:00-16.30 BIM-basierte Planung

16:45-18:15 BIM-basierte Planung

Was digitale Werkzeuge können, welche für welchen Zweck geeignet sind und wie man die Daten weiterverarbeiten kann, zeigen wir Ihnen in unserem BIMlab >>> RFID, VR, AR, Laserscanning, Drohen ...

best practice #1 Die Unternehmensgruppe Brüninghoff hat früh die Vorteile der Methode BIM für sich erkannt und konsequent im Unternehmen umgesetzt.

Eine fehlerfreie Planung ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen Bauablauf. Modellbasierte Qualitätsprüfungen sind dabei deutlich zuverlässiger und weniger zeitintensiv als die Prüfung von 2D-Planungsunterlagen.

3. TAG

09:00-10:30 Daten- und Workflow

10.45-12:15 Daten- und Workflow

13:15-14:45 best practice #2

15:00-16.30 best practice #2

Daten- und Workflowmanagement //
Wer braucht wann welche Informationen von wem wofür und, in welcher Form?

Das zentrale Dokument eines BIM-Bauprojekts: der BIM-Projektabwicklungsplan. Er legt die geforderte Organisationsstruktur, Verantwortlichkeiten, Austauschanforderungen und Prozesse fest.

best practice #2 Wie viel BIM verträgt ein Mittelstandsprojekt? RMA Management hat das gemeinsam mit DEUBIM und POS4 Architekten ausprobiert und weiß es jetzt.

 


Die Teilnehmergebühr beträgt 1.800 Euro.
Early Bird? Bei einer Buchung bis 01.02.2019 beträgt die Gebühr 1.500 Euro.

Nächster Termin // 20.-22.03.2019

» Zur Anmeldung

Programm

MBE Baubetrieb // Berufsbegleitender Masterstudiengang für Führungskräfte des Baubetriebs

Durch fundierte Kenntnisse über sämtliche Prozesse der Bau­ausführung und damit verbundene technische Lösungen sowie Führungskompetenz werden die Studierenden in die Lage ver­setzt, die hohen Ansprüche an die Qualität der Bauwerke zu erfüllen und dabei sowohl die Kosten und die Termine als auch die Sicherheit für Mensch und Material mit im Blick zu behalten. Ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist der Punkt Digitalisierung von Prozessen. Die Studierenden erfahren im Umgang mit entsprechender Software (Kalkulation, Ausschreibung, Termine, Logistik, Mängel etc.) und Projektmanagement und -kommunikationssystemen wie Abläufe und Prozesse automatisiert und dadurch einfacher, kürzer und sicherer werden.

www.baubetrieb.de

Master of Science Real Estate Management and Construction Project Management

Von der Projektentwicklung über das Projektmanagement bis hin zum Real Estate- und Facility Management stattet REM + CPM die Studierenden mit einem breiten Wissensspektrum aus, das es ihnen erlaubt, über alle Lebenszyklusphasen hinweg tätig zu werden. In 12 Modulen erwerben die Studierenden sowohl technische als auch kaufmännische Kompetenzen. Immobilienmanagement und Unternehmensführung gehören ebenso zu den Inhalten, wie die Stärkung der Methoden- und Sozialkompetenz, um Mitarbeiter oder Teams besser führen zu können. Mit zwei Auslandsmodulen sind sie auch international gut gerüstet. Auch innovative Technologien, BIM und Projektplattformen sind Bestandteil des Studiums.

www.rem-cpm.de